Schattenfinanzplätze und ihre Nutzer ans Licht zerren!
Schattenfinanzplätze und ihre Nutzer ans Licht zerren!
Steueroasen – oder genauer gesagt Schattenfinanzplätze (tax justice network) – liegen nicht weit entfernt, sondern um die Ecke. Deutlich wird das, wenn wieder Steuer-CDs im Angebot sind: Kopierte Bankdaten aus Liechtenstein oder der Schweiz. Allein in der Schweiz sollen nach Angaben des Schweizer Forschungsinstituts Helvea 132 Milliarden Euro Schwarzgeld aus Deutschland angelegtsein. Hinterzogenes ließe sich sicherlich aber auch auf Konten in Österreich oder in Luxemburgfinden, um nur zwei weitere Beispiele zu nennen. Auch belegen jüngst veröffentlichte Zahlenerneut, wie ungehindert sich weltweit – trotz Finanzkrise – das in Steueroasen angelegte Vermögenvermehrt hat: von 6,8 Billionen in 2008 auf 7,4 Billionen US-Dollar im vergangenen Jahr (Reichtumsberichtder Boston Consulting Group). Für Deutschland werden nach wie vor regierungsoffiziellEinnahmenverluste durch Steuerhinterziehung im Umfang von rd. 100 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.All dies sind nur Schlaglichter die deutlich machen, wie hoch das Einnahmenpotential ist,würde illegaler Steuerflucht entschiedener nachgegangen. Würde darüber hinaus gegen legalegrenzüberschreitende Steuergestaltungsmöglichkeiten und inländische Steuerverkürzungen entschiedenerermittelt bzw. Gestaltungsmöglichkeiten erschwert, wäre der Erlös für die bundesdeutschenSteuerbehörden noch um Milliardenbeträge höher. Den ganzen Bericht in "DGB standpunki" als PDF Datei zum lesen dowlloaden.